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Im Naturpark "Untere Warthe"

Berliner Ornithologische Arbeitsgemeinschaft (BOA) - Exkursion vom 16.06.2002


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"Betonweg" mit Fotos von 5 Seeschwalbenarten (15.6.02)
Im Naturpark "Untere Warthe" (16.6.02)
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Abstecher zur Oder bei Owczary (16.6.02)
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Alle Fotos lassen sich durch Anklicken einzeln bzw. als Diaschau (je 9 s) vergrößern.
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Nach einem reichhaltigen Frühstück erreichen wir nach wenigen Autominuten den Ausgangspunkt unserer Wanderung, dem Brutrevier von Rothals- und Schwarzhalstaucher u. v. a. m.
Wie der Blick auf die Angler zeigt, ist der Naturpark nicht nur ein Ziel für Ornithologen. Die nachfolgenden Aufnahmen zeigen das Deichvorland. Hinter dem Deich war die Landschaft weniger "fotogen".
Lebensraum von Schnatter-, Knäk-, Krick- und Löffelente, Trauerseeschwalbe und anderen Bewohnern überschwemmter Wiesen und hocheutopher Flachseen
Rinderbeweidung auf dem Feuchtgrünland, welches ein Nahrungsgebiet auch für Weiß- und Schwarzstorch, Kiebitz, Rotschenkel, Schafstelze. In der Nähe riefen Wachtelkönig und Bekassine.
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Die weniger nassen Standorte verbuschen, zu den Charaktervögeln zählen hier Sumpfrohrsänger, Fitis, Beutelmeise, Goldammer.
Die meiste Zeit laufen wir auf dem Hochwasserschutz-Deich (hier mit Sandsäcken verstärkt), von wo aus beidseits Beobachtungen lohnen. Den Schilfrohrsänger hören wir vor allem hinter dem Deich singen.
Mit dem örtlichen Führer machen wir einen ausgedehnten Abstecher in´s Feuchtgebiet vor dem Deich und können die Beunruhigung von Graugänsen leider nicht ganz vermeiden.
Die Strukturvielfalt ist hoch, die Fluchtdistanz der Wasservögel bei weitem Blick leider ebenfalls.
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Feuchtgrünland herrscht vor. wir sehen vor allem Graureiher, Graugänse, Stock- und Reiherenten.
Rohböden sind selten, Schwimmblattpflanzen auch. Keine der Seeschwalbenarten findet ihre Ansprüche hier erfüllt, der Flussregenpfeifer kommt vor.
Ausnahmsweise werden sogar Erinnerungen an Mangrovenwälder wach.
Erwähnt sei hier noch der Sprosser, die Nachtigall soll es hier nicht geben, im nahen Owczary ist es umgekeht, erklärte uns der Führer.
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Wir laufen zurück zum Deich, wo uns die 2 PKW´s abholen. Vorher gelingt uns noch die Beobachtung eines Karmingimpels.
An der schiffbaren Warthe angekommen, zeugen Trauerseeschwalben von geeigneten Bruthabitaten in der Nähe.
Wir lassen wir uns mit der Fähre übersetzen. Die Seilfähre wird nur von der Strömung angetrieben.
Mal am linken, mal am rechten Ufer oder auch in der Flussmitte werden die mitfahrenden Rauchschwalbenjungen von ihren Eltern gefüttert.
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Auch das andere Wartheufer hält ausgedehnte Feuchtgebiete bereit. Unweit der Fähre ruft zu unserer Freude eine Große Rohrdommel ganz in unserer Nähe.
Der Schilfrohrsänger ist häufig, Seggenrohrsänger wäre möglich, aber wir finden keinen, das Braunkehlchen suchen wir hier vergeblich und die einzige Sperbergrasmücke hatte mittags keine Lust mehr zum Singen.
Direkt über uns streicht ein Seeadler vorbei.
 
Am Ende der mehrstündigen Wanderung finden wir immer noch Vögel, die noch nicht auf unserer Liste sind. Hier sind es Pirol und Kernbeißer, die in der Flussaue einen geeigneten Lebensraum finden.

 

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