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Nach einem reichhaltigen Frühstück erreichen wir nach wenigen
Autominuten den Ausgangspunkt unserer Wanderung, dem Brutrevier von Rothals-
und Schwarzhalstaucher u. v. a. m.
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Wie der Blick auf die Angler zeigt, ist der Naturpark nicht nur ein
Ziel für Ornithologen. Die nachfolgenden Aufnahmen zeigen das Deichvorland.
Hinter dem Deich war die Landschaft weniger "fotogen".
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Lebensraum von Schnatter-, Knäk-, Krick- und Löffelente, Trauerseeschwalbe
und anderen Bewohnern überschwemmter Wiesen und hocheutopher Flachseen
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Rinderbeweidung auf dem Feuchtgrünland, welches ein Nahrungsgebiet
auch für Weiß- und Schwarzstorch, Kiebitz, Rotschenkel, Schafstelze.
In der Nähe riefen Wachtelkönig und Bekassine.
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Die weniger nassen Standorte verbuschen, zu den Charaktervögeln
zählen hier Sumpfrohrsänger, Fitis, Beutelmeise, Goldammer.
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Die meiste Zeit laufen wir auf dem Hochwasserschutz-Deich (hier mit
Sandsäcken verstärkt), von wo aus beidseits Beobachtungen lohnen.
Den Schilfrohrsänger hören wir vor allem hinter dem Deich singen.
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Mit dem örtlichen Führer machen wir einen ausgedehnten Abstecher
in´s Feuchtgebiet vor dem Deich und können die Beunruhigung
von Graugänsen leider nicht ganz vermeiden.
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Die Strukturvielfalt ist hoch, die Fluchtdistanz der Wasservögel
bei weitem Blick leider ebenfalls.
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Feuchtgrünland herrscht vor. wir sehen vor allem Graureiher, Graugänse,
Stock- und Reiherenten.
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Rohböden sind selten, Schwimmblattpflanzen auch. Keine der Seeschwalbenarten
findet ihre Ansprüche hier erfüllt, der Flussregenpfeifer kommt
vor.
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Ausnahmsweise werden sogar Erinnerungen an Mangrovenwälder wach.
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Erwähnt sei hier noch der Sprosser, die Nachtigall soll es hier
nicht geben, im nahen Owczary ist es umgekeht, erklärte uns der Führer.
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Wir laufen zurück zum Deich, wo uns die 2 PKW´s abholen.
Vorher gelingt uns noch die Beobachtung eines Karmingimpels.
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An der schiffbaren Warthe angekommen, zeugen Trauerseeschwalben von
geeigneten Bruthabitaten in der Nähe.
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Wir lassen wir uns mit der Fähre übersetzen. Die Seilfähre
wird nur von der Strömung angetrieben.
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Mal am linken, mal am rechten Ufer oder auch in der Flussmitte werden
die mitfahrenden Rauchschwalbenjungen von ihren Eltern gefüttert.
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Auch das andere Wartheufer hält ausgedehnte Feuchtgebiete bereit.
Unweit der Fähre ruft zu unserer Freude eine Große Rohrdommel
ganz in unserer Nähe.
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Der Schilfrohrsänger ist häufig, Seggenrohrsänger wäre
möglich, aber wir finden keinen, das Braunkehlchen suchen wir hier
vergeblich und die einzige Sperbergrasmücke hatte mittags keine Lust
mehr zum Singen.
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Direkt über uns streicht ein Seeadler vorbei.
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Am Ende der mehrstündigen Wanderung finden wir immer noch Vögel,
die noch nicht auf unserer Liste sind. Hier sind es Pirol und Kernbeißer,
die in der Flussaue einen geeigneten Lebensraum finden.
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