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Wasservögel am Spreetunnel im Winter

20 Bildeindrücke (Teil 1)
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Der Spreetunnel liegt am Auslauf des Müggelsees in Berlin-Köpenick. An dieser engen Stelle verbleibt strömungsbedingt auch bei starkem Frost meist ein kleines Wasserloch, das eine letzte Zuflucht für zahlreiche Wasservögel darstellt. Viele Menschen kommen mit ihren Kindern hierher, um zu füttern. In wechselnden Zahlenverhältnissen sind Blessrallen und Stockenten, Tafelenten und Reiherenten vertreten. Einigen aufmerksamen Beobachtern entgeht nicht, dass die "schönen schwarz-weißen" Vögel sich für ihr Futter gar nicht interessieren und fragen zuweilen diejenigen, die mit Fernglas beobachten. Sie freuen sich über die erhaltene Auskunft und bewundern die Schönheit der mitunter recht zahlreichen Gänsesäger. Wenn man die rechte Zeit erwischt, kann man viele Wasservögel hier aus nächster Nähe beobachten und fotografieren. Wegen der Begrenztheit des Gebietes kommt man hier zwangsläufig noch näher an die Vögel heran als an der Dahmemündung in Alt-Köpenick, wo zu gewissen Zeiten auch zahlreiche Arten versammelt sind, insbesondere dann, wenn der Müggelsee gerade zufriert. Untenstehende Aufnahmen entstanden beim Tauwetter Ende Februar/ Anfang März 2003 nach einer mehrwöchigen Periode der Eisbedeckung auf dem Müggelsee.

Alle Fotos lassen sich durch Anklicken einzeln bzw. als Diaschau (je 15 s) vergrößern.
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Ende Februar 2003 mehren sich massive Anzeichen, die das Ende der Eisbedeckung auf dem Müggelsee anzeigen.
Manch ein Unentwegter will es noch nicht wahrhaben oder genießt bewusst noch einen letzten Spaziergang auf dem Müggelsee.
Blick von der Friedrichshagener Seite stadteinwärts auf die Stelle, unter welcher der Spreetunnel liegt. Die Formation der Blessrallen zeigt den Eisrand an.
Die Sonne ist vor kurzem aufgegangen, die Blessrallen und Stockenten sind weitgehend inaktiv, die imposanten Höckerschwäne im Vordergrund sind mit Trinken beschäftigt.
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Erscheint ein Mensch mit Futter, werden die einen sehr wach und die anderen förmlich überrollt.
Schellente und Gänsesäger gehören zu denen, die das menschliche Futter ignorieren und nach Fisch tauchen. Wenn es kein Brot gibt, räumt die Blessralle tauchend die Muschelbänke ab.
 
Das Aufknacken und der Verzehr gelingt am besten auf dem Eis. Die Nebelkrähe droht ihr die Beute abzunehmen.
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Der hübsch gezeichnete Schellerpel beginnt gerade einen Tauchgang.
Die Männchen der Schellente und des Gänsesägers weisen einige Ähnlichkeiten auf.
Ein Gänsesägermännchen hat zum Tauchen angesetzt. Blick auf die Unterschwanzdecken.
Im nächsten Moment sieht man, wie er fast senkrecht eintaucht.
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Inzwischen schleicht sich eine Blessralle aus dem Hinterhalt an einen Artgenossen heran.
Die selbst erbeutete Nahrung wird zuweilen hartnäckig verteidigt.
Auf der Eisscholle sieht es zunächst scheinbar friedlich aus.
Wenig später fliegen auch hier die Fetzen, denn nur eine hat einen fetten Brocken erheischt.
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Zwischendurch ist immer wieder einträchtige Gefiederpflege am Eisrand angesagt, ...
... welche sofort unterbrochen wird, wenn jemand mit Futter erscheint.
Das Gänsesägerweibchen in der Mitte ist hier offenbar fehl am Platz, ...
... während sich die Blessrallen übereinander stapeln.

 

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