Der Spreetunnel liegt am Auslauf des Müggelsees in Berlin-Köpenick.
An dieser engen Stelle verbleibt strömungsbedingt auch bei starkem Frost
meist ein kleines Wasserloch, das eine letzte Zuflucht für zahlreiche Wasservögel
darstellt. Viele Menschen kommen mit ihren Kindern hierher, um zu füttern.
In wechselnden Zahlenverhältnissen sind Blessrallen und Stockenten, Tafelenten
und Reiherenten vertreten. Einigen aufmerksamen Beobachtern entgeht nicht, dass
die "schönen schwarz-weißen" Vögel sich für ihr
Futter gar nicht interessieren und fragen zuweilen diejenigen, die mit Fernglas
beobachten. Sie freuen sich über die erhaltene Auskunft und bewundern die
Schönheit der mitunter recht zahlreichen Gänsesäger. Wenn man
die rechte Zeit erwischt, kann man viele Wasservögel hier aus nächster
Nähe beobachten und fotografieren. Wegen der Begrenztheit des Gebietes
kommt man hier zwangsläufig noch näher an die Vögel heran als
an der Dahmemündung in Alt-Köpenick,
wo zu gewissen Zeiten auch zahlreiche Arten versammelt sind, insbesondere dann,
wenn der Müggelsee gerade zufriert. Untenstehende Aufnahmen entstanden
beim Tauwetter Ende Februar/ Anfang März 2003 nach einer mehrwöchigen
Periode der Eisbedeckung auf dem Müggelsee.
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Ende Februar 2003 mehren sich massive Anzeichen, die das Ende der Eisbedeckung
auf dem Müggelsee anzeigen.
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Manch ein Unentwegter will es noch nicht wahrhaben oder genießt
bewusst noch einen letzten Spaziergang auf dem Müggelsee.
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Blick von der Friedrichshagener Seite stadteinwärts auf die Stelle,
unter welcher der Spreetunnel liegt. Die Formation der Blessrallen zeigt
den Eisrand an.
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Die Sonne ist vor kurzem aufgegangen, die Blessrallen und Stockenten
sind weitgehend inaktiv, die imposanten Höckerschwäne im Vordergrund
sind mit Trinken beschäftigt.
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Erscheint ein Mensch mit Futter, werden die einen sehr wach und die
anderen förmlich überrollt.
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Schellente und Gänsesäger gehören zu denen, die das menschliche
Futter ignorieren und nach Fisch tauchen. Wenn es kein Brot gibt, räumt
die Blessralle tauchend die Muschelbänke ab.
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Das Aufknacken und der Verzehr gelingt am besten auf dem Eis. Die Nebelkrähe
droht ihr die Beute abzunehmen.
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Der hübsch gezeichnete Schellerpel beginnt gerade einen Tauchgang.
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Die Männchen der Schellente und des Gänsesägers weisen
einige Ähnlichkeiten auf.
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Ein Gänsesägermännchen hat zum Tauchen angesetzt. Blick
auf die Unterschwanzdecken.
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Im nächsten Moment sieht man, wie er fast senkrecht eintaucht.
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Inzwischen schleicht sich eine Blessralle aus dem Hinterhalt an einen
Artgenossen heran.
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Die selbst erbeutete Nahrung wird zuweilen hartnäckig verteidigt.
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Auf der Eisscholle sieht es zunächst scheinbar friedlich aus.
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Wenig später fliegen auch hier die Fetzen, denn nur eine hat einen
fetten Brocken erheischt.
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Zwischendurch ist immer wieder einträchtige Gefiederpflege am Eisrand
angesagt, ...
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... welche sofort unterbrochen wird, wenn jemand mit Futter erscheint.
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Das Gänsesägerweibchen in der Mitte ist hier offenbar fehl
am Platz, ...
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... während sich die Blessrallen übereinander stapeln.
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