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Wochenendfahrt nach Heringsdorf 5.-7.3.2004


Alle Fotos lassen sich durch Anklicken einzeln bzw. als Diaschau (je 12 s) vergrößern.
Bildautoren: Jörg Eidner und Gerd Godau (Nr. 1,9,12,13,14,15,16)

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Die traditionelle Wochenendfahrt der Berliner Seehunde führte im März 2004 wieder ins Ostseebad Heringsdorf, nochmals in den Ferienpark "Am Schloonsee", wo wir vor 2 Jahren einen Riesenappetit bekommen hatten. Die Unterkünfte, die Nähe zum Strand, die Naturerlebnisse auf der vielseitigen Insel Usedom, all das lockte und rief nach mehr. Die Verführung war so groß, dass die Ersteller der Website 6 Monate nach der ersten Vereinsfahrt einen Herbsturlaub dort verbrachten und 42 Fotos im Web publizierten. Romantiker und Naturliebhaber sind herzlich eingeladen, einen Blick darauf zu werfen.
Diesmal gab es viel Sonne bis zum Samstag mittag, danach Wolken, aus denen es ab Mitternacht schneite. Und so stapften wir am Sonntag 8 Uhr durch den noch unberührten Schnee zum Badestrand, wo wir richtig munter wurden, auch die, die letzte Nacht noch lange gefeiert haben.
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Flach ging es hinein, aber das Wasser war schön sauber, ganz im Gegensatz zur gestrigen Stelle, wo wir unnötiger Weise mit der allernächsten Gelegenheit vorlieb nahmen und in einer ziemlich schwarzen Brühe landeten, wenige Meter daneben sah es schon besser aus. War es Blindheit oder der Herdentrieb, der uns gestern ins schmutzige Wasser trieb? Man lernt eben dazu, und am Abreisetag waren wir schlauer.
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Aber vorher füllten wir das gemeinsame Wochenende mit viel Leben aus, und so ging es am Samstag auf eine ausgedehnte Wanderung, die uns zunächst bis zur Ahlbecker Seebrücke am Strand entlang und danach durch das abwechslungsreiche Hinterland führte. Der Blick blieb an "Maulwurfsfarmen" hängen, so weit das Auge reichte. Das Mittagessen ließ sich mit einem Bade verbinden, denn der Gastwirt stellte eine Eishacke bereit und Gerd, der eine Erkältung im Anmarsch spürte, hackte sich so richtig warm und vertrieb damit wohl auch seine kleinen Störenfriede. Manch einer hatte im Eisloch seinen Spaß, aber nach dem leckeren Essen war das Baden freilich nicht jedermanns Sache.
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Am Abend ging es sehr musikalisch zu. Erstaunlich, wie viele Volkslieder den meisten bekannt waren. Die zuvor verteilten Liederbücher trugen dazu bei, dass alle Strophen gesungen werden konnten. Ein großes Dankeschön an Marina! Und an die vielen ungenannten anderen, die jeder auf seine Weise das Gruppenleben bereicherten! Wieder einmal zeigten wir, dass wir uns von kleinen Pannen nicht die Stimmung verderben lassen, erst recht nicht von einem "Missverständnis" seitens der Leitung einer für den Abend gebuchten Gaststätte. Wer hat schon so viele Lieder und danach noch sooo viele Witze? Und welche Gruppe hört geschlossen zu, wenn einer einen Witz erzählt? Na klar, die Berliner Seehunde.
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