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Alt-Köpenick am Zusammenfluss
von Spree und Dahme, Teil 5

 
Teil 1 : Einführung
Teil 2 : Von der Spree zur Dahme
Teil 3 : Schloßinsel Köpenick und Frauentog
Teil 4: Gänsesäger und Lichteffekte an der Dahmemündung
Teil 5: Alt-Köpenick aus der Turmfalken-Perspektive


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Zu Besuch bei den Turmfalken auf zwei Türmen der Altstadt
Bildeindrücke einer Nestlingsberingung vom 19.06.2002
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Blick vom Kirchturm der Altstadt in Richtung Süden auf das Köpenicker Rathaus, im Hintergrund Schloßinsel und Dahme
Blick nach Westen zum Zusammenfluss von Dahme (von links kommend) und Spree (vom unteren Bildrand kommend)
Blick nach Norden auf die Dammbrücke über die Spree oberhalb des Zusammenflusses mit der Baumgarteninsel
Blick vom Kirchturm nach Osten auf die Spree, im Vordergrund ist die Altstadt, jenseits der Spree das Allende-Viertel
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Bevor wir die Aussicht von oben in alle 4 Himmelsrichtungen erleben, besteigen wir mit Andre Laubner von der Arbeitsgruppe Greifvogelschutz im Naturschutzbund dieTurmspitze des berühmten Köpenicker Rathauses.
Sein Ziel ist die Beringung der Turmfalken in den Nistkästen, die sich in Rathaus- und Kirchturmspitze befinden. Herr Laubner steckt die Jungen aus dem schwer zugänglichen Nest zunächst in eine Tasche. Hier sehen wir ihn bei der Beringung.
Der geübte Beringer lässt sich weder durch die Hitze noch durch die Krallen oder Schnabelhiebe der Jungvögel irritieren. Neben mir haben auch einige andere Besucher das Glück, der Aktion beizuwohnen.
Wir erfahren, dass die Jungen 24-26 Tage alt sind. In einer knappen Woche werden sie ausfliegen.
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Wir dürfen die weichen Daunen berühren, ehe es zurück in die Tasche geht.
In der Tasche hocken friedlich die restlichen 5 Falkenjungen..
Die Kleinen wehren sich, aber Herr Laubner weiß sie zu bändigen, bis alle 6 beringt sind und in´s Nest zurückgebracht werden.
An unserem zweiten Ziel - im Kirchturm- sehen wir durch ein kleines Loch 3 Junge, die unser ungeübtes Auge von Altvögeln nicht unterscheiden kann.

Herr Laubner ist nun doch etwas traurig, denn zum Beringen ist es nun zu spät. Die Jungen könnten vorzeitig das Nest verlassen und Schaden nehmen. Der Naturschützer geht dieses Risiko nicht ein. Für uns Besucher sind auch die großen Falkenjungen ein Erlebnis, zumal noch ein vierter angeflogen kommt, welcher das Nest schon einmal verlassen hatte. Außerdem kann man auf jeder Seite ein Fenster öffnen und sehen, was man schon immer sehen wollte: Wie die Altstadt von oben aussieht, aus der Perspektive der Turmfalken... (siehe oben)

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